Qigong ist eine chinesische Methode zur Krankenbehandlung und Gesunderhaltung. Grob übersetzt bedeutet es, die Arbeit mit der vitalen Lebensenergie.
Qigong kann nahezu von allen Menschen durchgeführt werden, die Übungen können sowohl im Stehen als auch im Sitzen ausgeführt werden. Bei den Übungen geht es um Bewegen und Halten des Körpers, um das Fließen des Atems und die Verfassung des Geistes.
Durch regelmäßiges Üben kommt das Chi ins Fließen, Blockaden werden gelöst, man findet Ruhe, Körper, Geist und Seele finden ihren Einklang. Es geht um Erhalt von Vitalität und Wohlbefinden und hat daneben auch therapeutische Effekte.
Zu Beginn bemerkt man eine bessere Körperhaltung, mehr Beweglichkeit in den Gelenken macht vieles leichter und die verbesserte Sauerstoffversorgung lässt uns aktiver sein. Das Gleichgewicht zwischen Anspannung und Entspannung wird optimiert - davon profitiert der gesamte Mensch.
Qigong hat außerdem positive Wirkung auf das Immunsystem, stärkt sämtliche Organe und wirkt sich positiv auf alle Körpersysteme aus.
Als begleitende Therapiemaßnahme haben sich sehr gute Erfolge gezeigt wie z.B. bei Rückenschmerzen, Gelenkbeschwerden, verspannungsbedingte Schulter-, Nacken- und Kopfschmerzen, bei Regelbeschwerden, bei Bluthochdruck, koronarer Herzkrankheit, chronischen Atemwegserkrankungen, chronischer Verstopfung, Gastritis, Leberentzündung, Burnout, etc.
Es gibt sehr viele verschiedene Arten von Qigong - ich selbst durfte bei Meister Jianpeng Lu die "8-Brokat-Übungen" erlernen. Laut seiner Aussage würde es ausreichen, zumindest 1 x pro Tag für ca. 20 bis 30 Minuten zu üben, um eine Verbesserung des allgemeinen Wohlbefindens zu erzielen.